Veranstaltungen auf einen Blick

  • Rossini-Festival 2019: Trio Zedda

    • Sa. 20.07.2019
    • 14:45 Uhr - 16:00 Uhr
    • Königl. Kurtheater

    TRIO ZEDDA Es ist ein Vergnügen, jungen Künstlern beim Wachsen ihrer Möglichkeiten zuzuschauen. Kein Zweifel, dieses junge Trio, dem wir uns aufgrund der Verbindung zu Alberto Zedda besonders verbunden fühlen, verdient unseren Zuspruch. Nach dem höchst erfolgreichen Debüt im Vorjahr kehrt das Trio Zedda – das sind die drei Enkelkinder von Alberto Zedda Valentina (Klavier), Luca (Violine), Chiara (Violoncello) – nach Bad Wildbad zurück. Zwischenzeitlich machten sie große Fortschritte in ihrem Studium und präsentieren sich regelmäßig in Preisträgerkonzerten. Auch bei diesem neuen Rossini- Konzert erweitern sie ihr Repertoire, unter anderem voraussichtlich mit eigens für sie komponierten Arrangements aus Guillaume Tell.

  • Rossini-Festival 2019: Die Musikakademie - L´accademia di Musica 2

    • Sa. 20.07.2019
    • 11:15 Uhr - 12:45 Uhr
    • Königl. Kurtheater

    DIE MUSIKAKADEMIE – L'ACCADEMIA DI MUSICA (Venedig 1799) Farsa giocosa von Gaetano Rossi, Musik von Johann Simon Mayr (Giovanni Simone Mayr) Was könnte besser in ein Festival mit einer Akademie BelCanto passen als eine Oper gleichen Titels? Und doch handelt es sich hier keineswegs um eine studentische Kleinproduktion. Vielmehr sind Spezialisten des Fachs zu hören, die uns zeigen, was früher unter einer „musikalischen Akademie“ zu verstehen war: eine spezielle Form des intimen Hauskonzerts. L‘accademia di musica wurde für Venedig und teilweise sogar auf Venezianisch verfasst. Regisseur Lorenzo Regazzo ist ein Venezianer puro sangue – reinsten Wassers –, er wird diese feine, musikalisch ergötzliche Komödie nicht nur teilweise im Dialekt singen und spielen lassen, mit Spezialisten dieses Repertoires, sondern auch die venezianische Musiktradition ehren: Höhepunkt der Oper und das Zentrum, um das sich alle Irrungen und Wirrungen der Handlung drehen, ist ein Konzert mit (überwiegend hinzugefügten) Canzoni: bekannte und gänzlich unbekannte Stücke u.a. von Rossini. Dabei gibt es allerdings einige Zwischenfälle… Bassist Lorenzo Regazzo hat im Vorjahr erstmals bei ROSSINI IN WILDBAD inszeniert und dabei Rossinis venezianischen Erstling La cambiale di matrimonio (erschien bereits als DVD!) zu einer schrillen Persiflage auf das Regietheater gemacht. In diesem Jahr verspricht er, die Farsa von Mayr mit komischen Verwicklungen um die Vorbereitung eines Konzerts ganz brav in Szene zu setzen. Können wir ihm glauben? Lesen Sie das beiliegende Interview. Guglielmo Giuseppe Esposito Annetta Eleonora Bellocci (1. Preis International Belcanto Prize 2018) Vespina Maria del Mar Humanes Momoletto Filippo Pina Castiglioni Valerio César Cortes Cechino N.N. Passionart Orchestra Krakau Dirigent Nicola Pascoli Inszenierung Lorenzo Regazzo Bühnenbild Ivana Vucovic Kostüme Claudia Möbius Aufzeichnung durch den SWR

  • Rossini-Festival 2019: Romilda e Costanza P

    • Fr. 19.07.2019
    • 19:40 Uhr - 22:40 Uhr
    • Trinkhalle

    ROMILDA E COSTANZA (Padova 1817) Opera semiseria von Giacomo Meyerbeer (Jakob Liebmann Meyer Beer) Nach seiner Ankunft in Italien hielt sich der junge Meyerbeer zunächst in Venedig auf. Nach intensiven Studien des von Rossini revolutionierten italienischen Opernstils begann er die Komposition seiner ersten italienischen Oper. Bein einer Reise durch weitere italienische (Opern-)Landschaften beeindruckte ihn besonders der Tancredi Rossinis in Rom. Die Semiseria Romilda e Costanza mit dem bekannten Gaetano Rossi als Librettisten (er war u.a. auch für Rossinis Erstling La cambiale di matrimonio, für Tancredi, La cambiale di und Semiramide sowie für Mayrs Accademia di musica tätig) war zuerst für Venedig gedacht, wurde dann aber in der größten Sommerhitze im Juli 1817 in Padova uraufgeführt. Nach der Premiere wurde sie für ihre musikalische und sängerische Qualität gerühmt. Die Oper erinnere, so hieß es, an erstklassigen Rossini, namentlich an Tancredi. Der Komponist aber beklagte sich, er war unglücklich über zerstreute Instrumentalisten und müde Sänger bei der Uraufführung. Dennoch: die Oper machte ihren Weg. In neuerer Zeit wurde sie noch nicht aufgeführt. Erst ein kürzlich wiederentdecktes Manuskript stellt eine verlässliche Quelle hierfür dar. Wir nutzen beherzt diese einmalige Gelegenheit, haben eigens für unsere Aufführung eine Edition in Auftrag gegeben und eine vorzügliche Besetzung zusammengestellt. >> Die früher auf der Spielplanposition „Entdeckungen“ für diese Saison genannten Opern Emma di Resburgo (Meyerbeer) bzw. Le Philtre (Auber) müssen aus technischen Gründen auf spätere Spielzeiten verschoben werden.<< Romilda Antonella Colaianni Costanza Silvia Dalla Benetta Teobaldo Patrick Kabongo Albertone Giulio Mastrototaro Pierotto Emmanuel Franco Lotario César Cortes Gorecki Chamber Choir Krakow Passionart Orchestra Krakow Maestro al fortepiano Gianluca Ascheri Dirigent Luciani Acocella Moderne Erstaufführung. Aufzeichnung durch den SWR

  • Rossini-Festival 2019: Die drei Buckligen - I tre gobbi 2

    • Fr. 19.07.2019
    • 15:40 Uhr - 17:10 Uhr
    • Königl. Kurtheater

    DIE DREI BUCKLIGEN – I TRE GOBBI Salonoper nach Carlo Goldoni Eine „reizende“ Dame Madame Vezzosa wickelt die Männer um den Finger, sie nimmt ihre drei reichen Verehrer aus, spielt sie gegeneinander aus, schwindelt sie an und verhöhnt diese blind verliebten Gecken als Bucklige. Aber wie es so ist: Wer mit einem Finger auf andere zeigt, zeigt mit drei Fingern auf sich selbst… Zu guter Letzt findet sich eine salomonische Lösung. Madama nimmt alle und keinen der Verehrer, sondern tanzt mit ihnen zusammen einen fröhlichen Schlusstanz. Nach dem umwerfenden Erfolg der jugendlich-frischen Studentenoper Le cinesi – Die Chinesinnen von Manuel García setzt die Akademie BelCanto wieder auf eine Komödie dieses Autors, dieses Mal mit einem Libretto nach Carlo Goldoni und als Gastspiel aus Bologna. Für Wildbad hat Lorenzo Regazzo einen kurzen Gastauftritt angekündigt… Die Semistage-Produktion von Jochen Schönleber ist zugleich die moderne Erstaufführung dieser Komödie. Eigens dafür wurde eine Ausgabe erstellt – die dritte Opernedition in diesem Jahr!!! Musikalische Leitung Michele D‘Elia Regie und Bühne Jochen Schönleber Bild Simone

  • Rossini-Festival 2019: Corradino Eisenherz - Matilde di Shabran P

    • Do. 18.07.2019
    • 19:00 Uhr - 22:00 Uhr
    • Trinkhalle

    CORRADINO, Eisenherz und Schönheit oder Matilde di Shabran (Rom 1821) Dramma giocoso von Jacopo Ferretti, Musik von Gioachino Rossini Als Hauptproduktion in der Trinkhalle spielen wir eine von Rossinis aufregendesten Opern. In dieser Komödie – seiner letzten für Italien – hat Rossini ein Feuerwerk musikalischer Formen und Ideen gezündet. Einziger Wermutstropfen ist das Libretto. Da das ursprünglich vorgesehene Libretto eines neapolitanischen Theaterdichters zu schwach war, erbat sich Rossini von Jacopo Ferretti in Rom in kürzester Zeit einen neuen Text. Ferretti arbeitete eine Groteske, die er nebenbei entworfen hatte, um. Einige Inkonsistenzen blieben dadurch aber in der Handlung bestehen. Dieses brillante und dramaturgisch gleichwohl interessante dramma giocoso hat die gleiche Gattungsbezeichnung wie Mozarts Don Giovanni und auch hier darf man rätseln, ob die Hauptfigur Corradino, der groteske Frauen- und Poetenhasser, eine eher lächerliche oder eine tragische Figur ist. Matilde wird ihn heilen. Raimondo hat in dieser Fassung eine virtuose Arie. Für diese anspruchsvolle und groß besetzte Oper haben wir mit Alisdair Kent, Sara Blanch, Victoria Yarovaya, Giulio Mastrototaro, Emmanuel Franco Giuseppe Esposito eine ideale, überwiegend sehr junge Besetzung aufgeboten. Wir spielen die Oper in einer eigens erstellten Neuedition der römischen Uraufführung von 1821. Stefania Bonfadelli, in zahlreichen Rossini-Rollen auf der Bühne umjubelt, hat eine vielversprechende Regie-Karriere begonnen. Man darf gespannt sein, wie eine Frau den Frauenhasser Corradino und seine Welt porträtiert. Eines sei verraten: Sie hat die Handlung ins Milieu der Zeitschriftenproduktion in den 70er- Jahren verlegt. Hier wird mit harten Bandagen um Schlagzeilen und Auflagen gekämpft. Lesen Sie das Interview im Anhang. Es dirigiert José Miguel Pérez-Sierra. Corradino Eisenherz Alisdair Kent Matilde Shabran Sara Blanch Raimondo Lopez N.N. Edoardo Victoria Yarovaya Isidoro Giulio Mastrototaro Contessa d‘Arco Diletta Scandiuzzi Ginardo Giuseppe Esposito Gorecki Chamber Choir Krakow Passionart Orchestra Krakow Maestro al fortepiano Gianluca Ascheri Dirigent José Miguel Pérez-Sierra Deutsche Erstaufführung der vollst. römischen Urfassung. Aufzeichnung durch das DeutschlandRadio