Veranstaltungen auf einen Blick

  • Rossini-Festival 2019: Die drei Buckligen - I tre gobbi 3

    • Sa. 27.07.2019
    • 11:15 Uhr - 12:45 Uhr
    • Königl. Kurtheater

    DIE DREI BUCKLIGEN – I TRE GOBBI Salonoper nach Carlo Goldoni Eine „reizende“ Dame Madame Vezzosa wickelt die Männer um den Finger, sie nimmt ihre drei reichen Verehrer aus, spielt sie gegeneinander aus, schwindelt sie an und verhöhnt diese blind verliebten Gecken als Bucklige. Aber wie es so ist: Wer mit einem Finger auf andere zeigt, zeigt mit drei Fingern auf sich selbst… Zu guter Letzt findet sich eine salomonische Lösung. Madama nimmt alle und keinen der Verehrer, sondern tanzt mit ihnen zusammen einen fröhlichen Schlusstanz. Nach dem umwerfenden Erfolg der jugendlich-frischen Studentenoper Le cinesi – Die Chinesinnen von Manuel García setzt die Akademie BelCanto wieder auf eine Komödie dieses Autors, dieses Mal mit einem Libretto nach Carlo Goldoni und als Gastspiel aus Bologna. Für Wildbad hat Lorenzo Regazzo einen kurzen Gastauftritt angekündigt… Die Semistage-Produktion von Jochen Schönleber ist zugleich die moderne Erstaufführung dieser Komödie. Eigens dafür wurde eine Ausgabe erstellt – die dritte Opernedition in diesem Jahr!!! Musikalische Leitung Michele D‘Elia Regie und Bühne Jochen Schönleber Bild Simone

  • Rossini-Festival 2019: Romilda e Costanza 2

    • Fr. 26.07.2019
    • 19:00 Uhr - 22:00 Uhr
    • Trinkhalle

    ROMILDA E COSTANZA (Padova 1817) Opera semiseria von Giacomo Meyerbeer (Jakob Liebmann Meyer Beer) Nach seiner Ankunft in Italien hielt sich der junge Meyerbeer zunächst in Venedig auf. Nach intensiven Studien des von Rossini revolutionierten italienischen Opernstils begann er die Komposition seiner ersten italienischen Oper. Bein einer Reise durch weitere italienische (Opern-)Landschaften beeindruckte ihn besonders der Tancredi Rossinis in Rom. Die Semiseria Romilda e Costanza mit dem bekannten Gaetano Rossi als Librettisten (er war u.a. auch für Rossinis Erstling La cambiale di matrimonio, für Tancredi, La cambiale di und Semiramide sowie für Mayrs Accademia di musica tätig) war zuerst für Venedig gedacht, wurde dann aber in der größten Sommerhitze im Juli 1817 in Padova uraufgeführt. Nach der Premiere wurde sie für ihre musikalische und sängerische Qualität gerühmt. Die Oper erinnere, so hieß es, an erstklassigen Rossini, namentlich an Tancredi. Der Komponist aber beklagte sich, er war unglücklich über zerstreute Instrumentalisten und müde Sänger bei der Uraufführung. Dennoch: die Oper machte ihren Weg. In neuerer Zeit wurde sie noch nicht aufgeführt. Erst ein kürzlich wiederentdecktes Manuskript stellt eine verlässliche Quelle hierfür dar. Wir nutzen beherzt diese einmalige Gelegenheit, haben eigens für unsere Aufführung eine Edition in Auftrag gegeben und eine vorzügliche Besetzung zusammengestellt. >> Die früher auf der Spielplanposition „Entdeckungen“ für diese Saison genannten Opern Emma di Resburgo (Meyerbeer) bzw. Le Philtre (Auber) müssen aus technischen Gründen auf spätere Spielzeiten verschoben werden.<< Romilda Antonella Colaianni Costanza Silvia Dalla Benetta Teobaldo Patrick Kabongo Albertone Giulio Mastrototaro Pierotto Emmanuel Franco Lotario César Cortes Gorecki Chamber Choir Krakow Passionart Orchestra Krakow Maestro al fortepiano Gianluca Ascheri Dirigent Luciani Acocella Moderne Erstaufführung. Aufzeichnung durch den SWR

  • Rossini-Festival 2019: Die Musikakademie - L´accademia di Musica 3

    • Fr. 26.07.2019
    • 11:15 Uhr - 12:45 Uhr
    • Königl. Kurtheater

    DIE MUSIKAKADEMIE – L'ACCADEMIA DI MUSICA (Venedig 1799) Farsa giocosa von Gaetano Rossi, Musik von Johann Simon Mayr (Giovanni Simone Mayr) Was könnte besser in ein Festival mit einer Akademie BelCanto passen als eine Oper gleichen Titels? Und doch handelt es sich hier keineswegs um eine studentische Kleinproduktion. Vielmehr sind Spezialisten des Fachs zu hören, die uns zeigen, was früher unter einer „musikalischen Akademie“ zu verstehen war: eine spezielle Form des intimen Hauskonzerts. L‘accademia di musica wurde für Venedig und teilweise sogar auf Venezianisch verfasst. Regisseur Lorenzo Regazzo ist ein Venezianer puro sangue – reinsten Wassers –, er wird diese feine, musikalisch ergötzliche Komödie nicht nur teilweise im Dialekt singen und spielen lassen, mit Spezialisten dieses Repertoires, sondern auch die venezianische Musiktradition ehren: Höhepunkt der Oper und das Zentrum, um das sich alle Irrungen und Wirrungen der Handlung drehen, ist ein Konzert mit (überwiegend hinzugefügten) Canzoni: bekannte und gänzlich unbekannte Stücke u.a. von Rossini. Dabei gibt es allerdings einige Zwischenfälle… Bassist Lorenzo Regazzo hat im Vorjahr erstmals bei ROSSINI IN WILDBAD inszeniert und dabei Rossinis venezianischen Erstling La cambiale di matrimonio (erschien bereits als DVD!) zu einer schrillen Persiflage auf das Regietheater gemacht. In diesem Jahr verspricht er, die Farsa von Mayr mit komischen Verwicklungen um die Vorbereitung eines Konzerts ganz brav in Szene zu setzen. Können wir ihm glauben? Lesen Sie das beiliegende Interview. Guglielmo Giuseppe Esposito Annetta Eleonora Bellocci (1. Preis International Belcanto Prize 2018) Vespina Maria del Mar Humanes Momoletto Filippo Pina Castiglioni Valerio César Cortes Cechino N.N. Passionart Orchestra Krakau Dirigent Nicola Pascoli Inszenierung Lorenzo Regazzo Bühnenbild Ivana Vucovic Kostüme Claudia Möbius Aufzeichnung durch den SWR

  • Rossini-Festival 2019: Rossini Alternativen - Festkonzert

    • Do. 25.07.2019
    • 19:40 Uhr - 21:40 Uhr
    • Trinkhalle

    FESTKONZERT – ROSSINI ALTERNATIVEN Ein solches Konzert gab es wohl noch nie und wird es schwerlich wieder geben: Zum 30-jährigen Jubiläum der Deutschen Rossini Gesellschaft e.V. gratuliert ROSSINI und bietet seine besten Solisten auf. Denn hier wird eine Fülle von in der Gegenwart nie gespielten bzw. eingespielten Rossini-Stücken einmalig aufgeführt und für CD aufgezeichnet. Darunter sind Stücke aus La gazza ladra, La pietra del paragone, Semiramide usw. Es singen als Sopran Silvia Dalla Benetta, gleich zwei erstklassige Mezzo-Soprane: Diana Haller und Victoria Yarovaya, als Tenor der aufstrebende Alisdair Kent und der international renommierte Ugo Guagliardo als Bass. Dieses prestigereiche, aber aufwändige Projekt dirigiert José Miguel Pérez-Sierra.

  • Rossini-Festival 2019: Tancredi 3

    • Do. 25.07.2019
    • 11:15 Uhr - 14:15 Uhr
    • Königl. Kurtheater

    Tancredi (Venedig/Ferrara 1813) Tancredi ist nicht eine der meistgespielten, aber eine bei Kennern äußerst beliebte Oper des Maestro. Mit diesem bezaubernden elegischen Werk wurde Rossini 1813 auf einen Schlag auch im Ausland berühmt. Wenige Monate nach der venezianischen Premiere folgte durch den Komponisten eine Überarbeitung mit tragischem Ende für Ferrara und kurze Zeit darauf eine weitere für Mailand. Es gibt also drei authentische Fassungen des Stücks. Mit dem Erscheinen der kritischen Ausgabe, welche die Aufführung aller drei Fassungen ermöglicht, hat sich eine eigenartige Tradition herausgebildet: Jeder nimmt sich aus den verschiedenen Fassungen heraus, was er mag. Es werden beide Schlüsse gleichzeitig oder wechselnde Arien und Esembles gespielt. Als wäre Tancredi eine Sammlung bunter Legosteine, aus denen man sich einige nach Geschmack zusammenfügen kann. Man sollte sich aber klar machen, dass es so bei Rossini nicht funktioniert. Rossini ist ein ausgefuchster Musikdramatiker. Er passt den gesamten musikdramatischen Ablauf an, wenn er eine Nummer austauscht. Die Nummern sind in der Regel nicht identisch in ihrem Stimmungsgehalt und so ändert sich der Gesamteindruck, wenn ein Teil sich ändert. Es scheint so, als würden wir eine Novität unternehmen: Zum ersten Mal soll eine integrale Aufnahme der tragischen Fassung von Ferrara versucht werden, in welcher Tancredi vor den Augen seiner Amenaide stirbt. Wir wollen Rossini so spielen, wie er es selbst angegeben hat. So schlicht lässt sich das Projekt beschreiben. Zudem wollen wir den Tancredi im winzigen Kurtheater sehr genau auf die Personen inszenieren: ein Kammerspiel, keine große Oper… Auch das verspricht ungewöhnliche Lösungen. Dabei greift die Regie auf die Vorlage des Librettos zurück, um die schmerzhaften Lücken in der Motivation vieler Handlungen zu überbrücken. Tancredi Diana Haller (1. Preis International Belcanto Prize 2009) Amenaide Elisa Balbo Argirio Patrick Kabongo Orbazzano Ugo Guagliardo Isaura Antonella Colaianni Ruggiero Diletta Scandiuzzi Gorecki Chamber Choir Krakow Passionart Orchestra Krakow Maestro al fortepiano Michele D`Elia Dirigent Antonino Fogliani Inszenierung u. Bühnenbild Jochen Schönleber Mitarbeit Ivana Vucovic Kostüme Claudia Möbius Es gibt nur noch Restkarten für die Aufführung am 25.7. 11.15 Uhr