Veranstaltungen auf einen Blick

  • Rossini-Festival 2018: Zelmira

    • Sa. 21.07.2018
    • 19:00 Uhr - 22:40 Uhr
    • Trinkhalle

    Dieses Dramma per musica war Rossinis letzter Erfolg vor seinem Abschied aus Neapel und sein Triumph bei dem großen Gastspiel in Wien. Noch nie wurde diese Oper voller wunderbarer neuer Musik in Deutschland aufgeführt, was nicht zuletzt mit den Schwierigkeiten der sehr anspruchsvollen Besetzung zu tun hat. Die konfliktreiche Titelrolle der Zelmira als Tochter, Gattin und Mutter singt die sängerisch herausragende Silvia Dalla Benetta, die im Vorjahr als Zenobia und Cristina bejubelt wurde. Mert Süngü, machtvoller Paolo Erisso in Maometto II im Vorjahr, singt den Ilo und Joshua Steward Antenore. Als Dirigent hat sich Grandseigneur Gianluigi Gelmetti angekündigt, der im Vorjahr bei seinem aufregenden Debüt in Bad Wildbad großen Zuspruch erhielt.

  • Rossini-Festival 2018: Rossini-Cello Raphaela Gromes

    • Sa. 21.07.2018
    • 11:15 Uhr - 13:15 Uhr
    • Königl. Kurtheater

    Die Cellistin ist Preisträgerin des Deutschen Musikwettbewerbs. Sie stellt in der Reihe „Bundesauswahl junger Solisten des Deutschen Musikrats“ Ausschnitte aus ihrer Debüt-CD bei Sony Serenata Italiana u.a. Une Larme von Rossini, die Romanze von Richard Strauss und diverse Variationen über Rossini-Themen vor. Sie wird am Klavier von Julian Riem begleitet.

  • Rossini-Festival 2018: La Cambiale di Matrimonio

    • Fr. 20.07.2018
    • 19:40 Uhr - 21:00 Uhr
    • Königl. Kurtheater

    Rossinis erste Farsa war ein erstaunlicher Wurf. Mit dieser in sich perfekten kurzen Oper entwarf der 18-jährige Komponist einen kleinen Kosmos mit brillanten Situationen und feinster Musik, die in der herzerfrischenden Jubel-Arie der Fanni ihren Höhepunkt findet. Lorenzo Regazzo hat in vielen Produktionen der Oper mitgewirkt und inszeniert sie nun zum ersten Mal in Wildbad ; er wird zudem mit auf der Bühne stehen. Victoria Kunze singt Fanni, Matija Mei c ihren Vater Mill, Roberto Maietta Slook aus Kanada, Javier Povedano ist Norton, Xiang Xu Eduardo und Maria Rita Combattelli Clarina. Es dirigiert Jacopo Brusa, der bei Antonino Fogliani studierte und mittlerweile zahlreiche Rossini-Titel mit großem Erfolg geleitet hat. Bei der Premiere ist ein Sektempfang im Kartenpreis inbegriffen.

  • Rossini-Festival 2018: Moïse

    • Do. 19.07.2018
    • 19:00 Uhr - 22:45 Uhr
    • Trinkhalle

    Mo ï se (sprich Mo:ís), Rossinis monumentale französische Choroper, ist in etlichen „Tableaux“ – großen Bildern – aufgebaut. Moses, selbst am Hofe aufgewachsen, leitet die Israeliten auf ihrem Weg in die Wüste, weg von den Fleischtöpfen Ägyptens, in die Freiheit. Der Kontrast zwischen einer saturierten, selbstgefälligen Herrscherschicht und den aufbegehrenden Unterdrückten zieht sich durch das Stück. Er verhindert letztlich auch die Liebe zwischen Pharaons arrogantem Sohn Aménophis und Anaï, der Nichte des Moïse, die sich dem patriarchalischen Gott unterwirft. Die Vernichtung der stolzen Ägypter, die im Roten Meer grausam ertrinken, ist der dramatische Höhepunkt dieser Festpremiere. Der russische Bass Alexey Birkus ist Moïse, sein machtvoller Gegenspieler Pharaon ist Luca Dall'Amico. Elisa Balbo, die im Vorjahr bejubelte Anna in Maometto II , singt die Anaï, Silvia Dalla Benetta ihre Mutter Sinaïde und Patrick Kabongo Eliézer. Der temperamentvolle Fabrizio Maria Carminati, der zur Zeit überwiegend in Frankreich und Florenz dirigiert und zuvor u.a. künstlerischer Leiter der Arena di Verona war, dirigiert eine vervollständigte Neuedition nach der historischen Troupenas-Ausgabe, die eigens für Rossini in Wildbad erstellt wurde.